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Wahl von Herrn Mike Mohring zum Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen

Herr Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär und Ostbeauftragter der Bundesregierung, hat Herrn Mike Mohring geraten, „bei der Ministerpräsidentenwahl im Landtag gegen Amtsinhaber Bodo Ramelow anzutreten“. Wie das ohne die Mitwirkung von Herrn Höcke erfolgreich sein soll, bleibt schleierhaft. Der intellektuelle Unabhängigkeitsbeweis aller anderen AFD-Landtagsabgeordneten von dessen Demagogie steht zumindest noch eine ganze Zeit aus.

Herrn Hirte bleibt nur zu wünschen, dass er keinen „Tag der Schande“ erlebt, der ihn, samt derer, die auf ihn hören, dauerhaft desavouiert.

Von den christlichen Landtagsabgeordneten – insbesondere denen des Eichsfeldes - erwarte ich, dass sie auf die Warnungen ihrer Bischöfe hören und über einen solchen Weg Herrn Mohring die Wahl zum Thüringer Ministerpräsidenten verweigern. Papst Benedikt XVI. - 2011 oberster katholischer Bischof - hatte in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag als Grundsatz formuliert: „Der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet. Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit. „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“, hat der heilige Augustinus einmal gesagt. Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, dass diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind.“

Richten sich Christdemokraten im neuen Thüringer Landtag nicht danach, dann wird es die jetzige CDU im Eichsfeld zerreißen. Zum Schluss wird ein jeder Mandatsträger genauso sein Harmagedon bestehen müssen, wie dieses von unseren eichsfeldischen politischen Vorgängern insgesamt in sehr ehrbarer Weise verbrieft worden ist.

Dr. Henning

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