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Klimaschutzleitbild

Der Landkreis Eichsfeld ist sich seiner Verantwortung im Klimaschutz bewusst und leistet durch ganzheitliche, integrative Klimaschutzaktivitäten unter Beteiligung aller relevanten Akteure einen aktiven Beitrag zur Reduktion des gesamten Energieverbrauchs als Beitrag zum Ressourcenschutz. Hierdurch trägt der Landkreis zur Reduktion der CO2-Emissionen als Beitrag zum globalen Klimaschutz bei.

Leitlinien zur strategischen Ausrichtung

  • Der Landkreis strebt eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 48 % bis zum Jahre 2030 und um insgesamt 55 % bis 2050 gegenüber dem Basisjahr 2014 an. Entsprechend verringert dieser seinen Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 um 11 % und bis 2050 um weitere 13 %, also 24 %, gegenüber dem Basisjahr 2014.
  • Der Landkreis deckt bereits heute 55 % des Stromverbrauchs aus eigenen Quellen. Der Landkreis Eichsfeld ist bestrebt, die noch vorhandenen Potenziale auszuschöpfen, um langfristig mindestens eine vollständige Stromversorgung aus eigenen erneuerbaren Ressourcen zu erreichen. Beim Umbau des Energiesystems wird der Landkreis verstärkt darauf setzen, die regionale Wirtschaft zu stärken.
  • Der Landkreis verbindet die Ziele der Klimaschutzpolitik mit den Zielsetzungen einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Er wird dabei die vorhandenen informellen und formellen Beteiligungs- und Kommunikationsverfahren stärken. Des Weiteren wird der Landkreis auf vorhandene Kooperationen aufbauen und ein breites Klimabündnis anstreben.

Leitlinien zum Ausbau der erneuerbaren Energien

  • Der Landkreis setzt sich als Ziel, bis 2050 eine vollständige Deckung der Stromnachfrage aus einem Mix erneuerbarer Energien zu erreichen. Des Weiteren trägt der Ausbau der erneuerbaren Energien verstärkt zur lokalen Wärmeversorgung bei.
  • Der Landkreis wird beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien die ökologischen Belange berücksichtigen und damit ihre besondere Verantwortung für die Sicherung von Natur und Landschaft zum Ausdruck bringen.

Leitlinien zur Energieeffizienz

  • Der Landkreis stärkt vor allem im Mobilitätsbereich kooperative Lösungen in Stadt-Umland-Beziehungen und setzt unter den besonderen Bedingungen ländlicher Räume innovative Maß-nahmen um. Mit diesen kann eine Reduktion des Verkehrsaufkommens und ein Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsträger erreicht werden.
  • Der Landkreis wird in einen offenen Dialog mit Gewerbeunternehmen eintreten und versuchen, sie in die lokalen Klimaschutzstrategien einzubinden.


Leitlinien zur Umsetzung

  • Der Landkreis sieht in der Sensibilisierung der Bürger und in der Förderung von Akzeptanz entscheidende Grundlagen für eine erfolgreiche Klimaschutzstrategie. Er wird diese Prozesse durch eine zielgruppenspezifische Informations- und Beteiligungspolitik stärken und Klimaschutz zu wichtigen Bausteinen der Umweltbildung machen.
  • Der Landkreis ist bestrebt, über eine bessere Vernetzung der regionalen Akteure die Chancen für die Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele zu verbessern und wird die Ergebnisse zur Anpassung und Weiterentwicklung der Teilkonzepte nutzen.

 

Weitere Infos zu Hintergründen und dem Konzept finden Sie unter Klimaschutzteilkonzepte & Entstehungshintergrund.

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